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Deutsche Wasserballerinnen bei EM noch
im Rennen

Zagreb - Die deutschen
Wasserballerinnen haben trotz einer klaren Niederlage gegen die Niederlande
weiter eine Chance auf das Viertelfinale der Europameisterschaft.
Nach dem 10:17 (1:5, 6:6, 2:2, 1:4) gegen den Olympiasieger leistete Spanien
durch einen 13:10-Sieg gegen Ungarn die notwendige Schützenhilfe. Somit würde
ein deutscher Sieg im abschließenden Gruppenspiel gegen Ungarn den Sprung in
die Zwischenrunde bedeuten. Theresa Klein von der SG Berlin-Neukölln war
gegen die Niederlande mit drei Treffern erfolgreichste deutsche Werferin.
Mit
einem zu statischen und ideenlosen Spiel demonstrierte das deutsche Team
seinen Rückstand auf die Weltspitze. "Wir sind alle sehr enttäuscht. Wir
wollten gewinnen, aber Wille allein reicht nicht", sagte Spielführerin
Katrin Dierolf (Blau-Weiß Bochum). Das deutsche Team verschlief das erste
Viertel komplett und lag nach acht Minuten mit 1:5 zurück. Zwar kämpfte sich
die Mannschaft auf 5:6 wieder heran, doch die Niederländerinnen verschärften
immer das Tempo, wenn nötig. In der Halbzeit wechselte Reimann die Torfrau
aus: Svea Jägersberg kam für ihrer Bochumer Teamkollegin Hannah Hanholz, die
in den ersten beiden Vierteln nur 3 von 14 Bällen halten konnte. Doch auch
diese Maßnahme verpuffte.
In Zagreb werden drei weitere europäische Startplätze für die WM 2011 in
Schanghai vergeben. Dafür ist eine Platzierung unter den ersten sechs
Pflicht. Allerdings könnte der WM-Zehnte von 2009 auch nachrücken, wenn
außereuropäische Teams erneut auf ihre Startplätze verzichten.
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